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OEFFNE, HERR, MEINE SINNE UND MEIN HERZ, MEINE SEELE UND MEINEN GEIST, DASS ICH DAS WUNDERBARE AN DEINER WEISUNG ERKENNE! Atme in mir, du heiliger Geist, dass ich Heiliges denke. Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue. Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe. Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte. Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich das Heilige nimmer verliere. |
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Zur Methode |
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| Gleichwichtig wie "ora et labora" ist für St. Benedikt die "lectio divina (heilige Lesung)". Methodisch umfasst sie mehrere Schritte oder Stufen, die jedoch weder ganz auseinander zu halten noch mechanisch durchzuexerzieren sind. Wir geben hier Abfolge und Leitideen an, wie sie der "monastischen Theologie" des 12. Jahrhunderts eigen waren (Hugo von St. Victor. Wilhem von St. Thierry). Heute verbreitet Kardinal Carlo Martini in ähnlicher Weise diese Praxis der Schriftlesung. Abt Ulrich Rösch von St. Gallen, liess sich 1472, auf Grund von Vorlagen aus dem 12. Jahrhundert, ein "Devotionale pulcherrimum (Bildschönes Gebetbuch)" schaffen, einen Bild-Text-Zyklus, der biblische Ereignisse in heilsgeschichtlicher Abfolge wiedergibt, wobei sich stets ein Bild und eine Gebet gegenüberstehen. Dieses Buch liegt heute in der Stiftsbibliothek Einsiedeln. Es wurde 1996 unter dem Titel "Beten mit Bild und Wort" vom Kranich-Verlag, Zollikon-Zürich, veröffentlicht. Die Texte für die Internet-Seiten lehnen sich manchmal an das "Devotionale" an, dem die begleitenden Bilder entnommen sind. Nachfolgend werden "Impulse" zu den einzelnen Schritten einer "Lectio divina" geboten. Die vorgeschlagene Methode und die Anregungen sind frei zu befolgen, wie es den persönlichen Voraussetzungen besser entspricht. |
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