Diener Gottes Bruder Meinrad Eugster |
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Bruder Meinrad Eugster trat 1874 ins Kloster ein. Er leitete die Schneiderei und wirkte als Vorbild durch sein bescheidenes und heiligmässiges Leben, vor allem aber durch seine Demut und seinen Gehorsam. Er starb am 14. Juni 1925. Zu seinem Grab am Patroziniumsaltar, gleich neben der Gnadenkapelle, kommen viele Menschen, um zu beten. Bereits seit Jahren läuft in Rom der Seligsprechungsprozess. |
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Alltag lebte, die Einfachheit und die Treue. In dieser Haltung der "Werktagsheiligkeit" kann Bruder Meinrad für viele zum Vorbild werden. Bruder Meinrad ruft uns durch sein Leben in Erinnerung, was der Mensch von heute so leicht vergisst: es kommt nicht so sehr darauf an, was wir tun, sondern wie wir es tun - in Liebe, Einfachheit, Dankbarkeit. Wer Gott aus ganzem Herzen liebt, begegnet der Wirklichkeit mit dieser Liebe und nimmt sie in diese Liebe hinein. Nichts ist mehr unbedeutend - alles wird auf Gott hin durchsichtig. |
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| Der Stand des Seligsprechungsprozesses In recht kurzer Zeit - nur 35 Jahre nach seinem Tod - wurde ein wichtiger Teil des Seligsprechungsprozesses abgeschlossen: Papst Johannes XXIII. bestätigte am 28. Mai 1960, dass Br. Meinrad Eugster die christlichen Tugenden in heroischem Grad besessen und geübt hat. Er konnte fortan "Ehrwürdiger Diener Gottes" genannt werden. Die Verantwortlichen rechneten mit einer baldigen Seligsprechung. Es wurde beschlossen, die Inschrift auf der Grabplatte nicht zu ändern, weil dies ja sowieso nur für eine kurze Zeit wäre. So steht noch heute auf der Grabplatte: "Hier ruht in Christus der Diener Gottes BRUDER MEINRAD EUGSTER 1848-1925". Literatur Martin Werlen, Ihr stets dankbarer Bruder Meinrad Eugster. Einsiedeln 1998. Bitte Alle, die durch die Fürsprache von Bruder Meinrad Hilfe erlangt haben, werden ersucht, die Gebetserhörung zu melden an: P. Vizepostulator, Kloster Einsiedeln, Postfach, CH-8840 Einsiedeln. Im Chor der Heiligen Immer lebten in Einsiedeln heiligmässige Mönche. Einige sind von der Kirche heilig gesprochen worden, andere werden wie Heilige verehrt. Der Eremit Meinrad lebte als erster im "Finstern Wald" und wurde dort von Räubern erschlagen. Am Ort seiner Klause bauten Benno und Eberhard später das Kloster. Der heilige Wolfgang war Benediktinermönch in Einsiedeln. 965 trat er hier ein und wurde vom heiligen Ulrich, der oft als Gast im Stift weilte, zum Priester geweiht. Seine Weisheit machte ihn zum begehrten Lehrer. Auch die Schreibstube des Klosters zog Nutzen aus seinem Können. Dann reiste er als Glaubensbote nach Ungarn. Später ernannte ihn der deutsche König zum Bischof von Regensburg. Dort förderte Wolfgang die Ausbildung von Priestern und Mönchen, Volk und Adel. Er setzte sich für Reformen in den Klöstern ein und half den Armen. Einsiedler Heilige Meinrad, Benno, Eberhard, Thietland, Gregor, Reginlinde, Adelrich, Wolfgang, Gerold, Ulrich, Kuno, Friedrich, Adalgot, Frowin, Meinrad Eugster (Seligsprechungsprozess im Gang) |
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